UWV-Zülpich: Politik mit finanziellem Augenmaß und Bürgernähe
Einer der Haupt-Grundsätze der UWV-Zülpich ist das Eintreten für eine sparsame Haushaltsführung.
Wir befürchten allerdings, dass allmählich alle Hemmungen verloren gehen und weitere Großprojekte angegangen werden, deren Notwendigkeit nicht wirklich erwiesen ist. (Stadthalle)
Auch am Beispiel der Laga droht das wieder einmal Wirklichkeit zu werden, weil u.a. durch die besondere Organisationsstruktur der an der Umsetzung Beteiligten dem Rat droht, dass ihm Entscheidungen aus der Hand genommen werden.
"Es geht auch eine Nummer kleiner!" Das könnte das Motto für die Weiterentwicklung von Zülpich sein.
Kleinere überschaubare Maßnahmen sollten kontinuierlich plan- und zielvoll umgesetzt werden und tragen somit eher zu einer nachhaltigen, sukzessiven Weiterentwicklung Zülpichs bei.
(z.B. Stadtmauer, "Möbilierung" der Innenstadt und Dörfer)
Dieses wird von der Bürgerschaft eher verstanden und es lassen sich mit Sicherheit dadurch auch mehr Bürger im Rahmen von z.B. Patenschaften mit einbinden.
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Ein weiteres Ziel der UWV ist, dass der Rat in seiner Entscheidungsfindung flexibler werden muss, Stichwort Betonfraktionen, von denen Vorschläge nieder gemacht wurden, nur weil sie nicht schwarz, bzw. rot waren. Sehr häufig wurde nicht rein sach- sondern machtorientiert entschieden.
Dazu ein Bürgermeister, der als "Primus inter Pares" parteiunabhängig und bürgernah agiert, fände auf jeden Fall die Unterstützung der UWV.
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Für Zülpich gilt es der besonderen Siedlungsstruktur Rechnung zu tragen: Einem relativ kleinem Kernort steht eine Vielzahl von Außenorten gegenüber, in denen immerhin rund 2/3 der Einwohner Zülpichs leben und denen daher größere Aufmerksamkeit gezollt werden muss. Die Ortschaften sollen weiter entwickelt (z.B. DSL) und nicht ausgetrocknet werden, (Füssenich, nach dem Lehrschwimmbecken jetzt die Schule?)
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Unsere generelle Forderung nach einer stärkeren Einbindung der Bürger in Entscheidungen soll in diesem Zusammenhang dadurch deutlich werden, dass wir die Bürger bei der Wahl der Ortsvorsteher in Bürgerversammlungen mit einbinden wollen.
Die Darlegung der finanziellen Situation und damit der Möglichkeiten unserer Gemeinde sollte zu einer schrittweisen Einführung eines Bürgerhaushalt führen. Ziel ist der informierte Bürger, der die (leider begrenzten) finanziellen Möglichkeiten unserer Gemeinde kennt und dann auch entsprechend mitbestimmen kann.