In der vergangenen Sitzung des Schul-Ausschuss' wurde es überdeutlich:
die Mehrheit der Eltern wünscht sich eine schulnahe Mensa. Sie sorgen sich, dass die Bedürfnisse der Kinder hinter den Forderungen potentieller zukünftiger Nutzer einer neuen Stadthalle zurückstehen sollen.
Dieser Eindruck wurde im Vorfeld dadurch verstärkt, dass Bürgermeister und Verwaltung bei der Planung explizit von einer Stadthalle mit integrierter Mensa sprachen. Diese unzutreffende Bezeichnung führte dann auch bei dem in Auftrag gegebenen Schallschutzgutachten zu einer großen Einschränkung der möglichen Standorte.
Die UWV macht deutlich, dass sie nach wie vor für die allseits bevorzugte Campuslösung eintritt und einen vollständigen Erhalt der Grünanlagen am Adenauerplatz fordert.
Im Einklang mit den Beschlüssen der Schulkonferenzen von Gymnasium und Realschule stehen wir für die Errichtung einer zentralen Mensa auf dem Gelände des Schul-Campus.
Dabei müssen sowohl das "Sajus" mit einbezogen sein und die dringend erforderliche Aula geschaffen werden.
Zusammen mit Bündnis 90/Die Grünen und der JA fordern wir die anderen Fraktionen und den Bürgermeister auf, sich von ihren bisherigen Standortvorstellungen zu lösen und der Bildung auch tatsächlich oberste Priorität einzuräumen.
In unseren Wahlaussagen hatten wir wiederholt bemängelt, dass das bisher übliche Wahlverfahren des Ortsvorstehers nicht bürgernah sei. Für den Fall, dass die UWV aufgrund der Stimmenmehrheit das Vorschlagsrecht erhalten würde, hatten wir eine Änderung angekündigt: In einer Versammlung sollten die Bürger des Ortes ihren Ortsvorsteher selber bestimmen können, egal aus welcher politischen Richtung.
In Oberelvenich erzielte die UWV mit Gerd Müller das beste Ergebnis mit bemerkenswerten 40,5 %, womit wir das Vorschlagsrecht erhalten haben. Wir hielten Wort und beriefen eine Bürgerversammlung ein, auf der sich knapp 50 interessierte Oberelvenicher Bürger einstimmig für Gerd Müller aussprachen. Damit wurde das Wahlergebnis im Grunde nochmals eindrucksvoll bestätigt. Die UWV regt an, dass in den anderen Ortsteilen ebenfalls so bürgernah verfahren wird!
Nicht nur in Oberelvenich bleiben wir weiter für Sie am Ball!
Während allerorten von den tollen Plänen für Zülpich geschwärmt wird (z. B. Landesgartenschau) und sogar der Neubau der Stadthalle ernsthaft ins Auge gefasst wird, droht für das nächste Jahr unabwendbar das HSK (Haushaltssicherungskonzept). Es fehlen nach wie vor ca 3 Mio € jährlich, erhöhen wird sich der Betrag noch um die zusätzlichen Belastungen im Zusammenhang mit der LAGA.
Was bedeutet HSK denn eigentlich? Vereinfacht ausgedrückt dürfen Kommunen, die nachhaltig ihren Haushalt nicht ausgeglichen finanzieren können, keine freiwilligen (d.h. nicht gesetzlich vorgeschriebenen) Ausgaben tätigen. Diese Ausgaben müssen sie sich jeweils von der Kommunalaufsicht genehmigen lassen -auch z.B. die 500 € für einen Sportverein!
Interessant wird das Alles nun im Zusammenhang mit der Gartenschau, wir sind gespannt wie dann das Gesetz interpretiert werden wird.
Nochmal: Mit dem Erlös der Kanalmillionen wurden die städtischen -unsere- Schulden getilgt, nächstes Jahr laufen wir wieder ins Minus! Und dann?
Die Wahl der Ortsvorsteher ist wie folgt geregelt:
Laut Gemeindeordnung (NRW, § 39, Abs. 2,6) hat die Gruppierung mit der Stimmenmehrheit (in der jeweilen Ortschaft) für die Ratswahl das Vorschlagsrecht.
Wir halten dieses Procedere für nicht bürgernah!
Unser Vorschlag ist: Auf einer Bürgerversammlung der jeweiligen Ortschaft wird ein Kandidat gekürt, der von der Mehrheit der Bürger getragen wird.
Die UWV wird jedenfalls entsprechend verfahren! Wir unterstützen auch beliebte und bewährte Ortsvorsteher anderer Gruppierungen!
In einer der letzten Ausgaben des Amtsblattes der Stadt Zülpich berichteten wir über die Merkwürdigkeiten der Planung bezüglich der Parkplatzzufahrt, die zu einer nicht unerheblichen Belastung des Ortsteils Lövenich führen wird.
Wie sollen die laut Planung an Spitzentagen erwarteten 5376 Zu- und Abfahrten (672 /Stunde) für die Anwohner von Lövenich verträglich organisiert werden? (Siehe S. 64 der Bewerbung)
Außerdem sind von dem erhöhten Verkehrsaufkommen insbesondere Ülpenich und Dürscheven betroffen.
Mancher Bürger denkt da sicherlich: "Was mag da sonst noch alles kommen?"
Und es kommt, s.o., denn in der letzten Sitzung des Ausschuss für Stadt-Entwicklung fiel unserem Fraktionsvorsitzendem auf, dass das Gelände des Freibades während der Gartenschau für normale Badegäste nicht zugänglich sein wird. Auf Nachfrage der UWV erklärte die Planerin, dass während der Landesgartenschau das Freibad nur mit der Laga-Eintrittskarte (Preis vorauss. ca. 15 €) zu benutzen sei. (S. Niederschrift der Sitzung im Ratsinformationssystem).
Wieder einmal mehr eine bürgernahe Entscheidung!
Seltsam, dass sich außer der UWV niemand dagegen gewehrt hat!
Außerdem wirft das die Frage auf, was müssen sich die Zülpicher Bürger noch alles im Zusammenhang mit der Laga gefallen lassen?
Das würde auch nicht reichen, aber Millionenlöcher werden locker übergangen ... ...
Und über den Rückgang der Knöllcheneinnahmen, wird heftig diskutiert, weil die Politessen ihre Vorjahrszahlen nicht erreichen (können), weil in der Innenstadt nicht "wesentlich weniger Betrieb" ist, als früher. Die Politessen sind jetzt angewiesen, Tagesnachweise zu führen (Quelle Haushaltsbericht 1. Hj. 2009)
Das nennt man Schwerpunkte setzen. Kommentar überflüssig!
Im Vorgriff auf die Umgestaltung des Marktplatzes und in Anbetracht der schon oft angeprangerten prekären Parksituation in der eigentlichen Kernstadt, regen wir an, die Kirmes zukünftig auf dem wesentlich größeren Adenauerplatz stattfinden zu lassen. Um eine Kollision mit dem Schulbusverkehr zu vermeiden, wäre eine Verlegung auf den Ostertermin angebracht.
Dass dieser Termin attraktiv ist, zeigte die Veranstaltung Mitte der Neunziger Jahre, als ein Veranstalter durch ansprechende, wesentlich größere und modernere Fahrgeschäfte einen sehr großen Zuspruch fand.
Dies erscheint als einzig sinnvolle Alternative, da der zur Verfügung stehende Raum in der Kernstadt in Zukunft noch beengter wird.
Entsprechende Überlegungen sind für die Herbstkirmes ebenfalls anzustellen.
Wir erwarten durch die räumliche und zeitliche Verlegung eine erhebliche Steigerung der Attraktivität des Kirmes-Standortes Zülpich.
Die UWV-Fraktion wird diesbezüglich am Ball bleiben und einen entsprechenden Antrag stellen.
Überall sieht man jetzt die Wahlplakate des Bürgermeisterkandidaten Lorenz - auch auf dem Platz der UWV und auch noch mit dem UWV-Logo! Was soll das und wie kam es dazu?
Erklärung: Die Landesregierung hat das Stichwahlsystem bei der Bürgermeisterwahl abgeschafft, so dass nun der Bewerber als zum Bürgermeister gewählt gilt, der die meisten Stimmen hat und wenn es auch nur sehr wenige sind (früher musste er im ersten Wahlgang mehr als 50 % haben).
Damit überhaupt eine realistische wirkliche Wahlmöglichkeit zum Amtsinhaber gibt, war es die Vorstellung der UWV, die anderen politischen Kräfte zu bündeln. (Wir berichteten) Es kam daher zu einigen erfolgversprechenden Treffen mit den anderen Gruppierungen. Aus bis heute nicht nachvollziehbaren Gründen sind dann FDP und JA ausgestiegen.
Für uns gilt nach wie vor, wer den CDU-Partei-Bürgermeister nicht mehr wählen will, muss logischerweise den "erfolgversprechendsten" Kandidaten wählen und das ist der gemeinsame Kandidat Lorenz.
Wir bleiben aber, im Ergebnis unserer unabhängigen, allein dem Bürgerwohl verpflichteten Linie treu. Denn die SPD muss im Übrigen noch beweisen, dass sie aus der großen Zülpicher schwarz-roten Beton-Koalition endlich aussteigt. Wir nehmen an, dass dadurch letztlich die Position der UWV im Rat wesentlich gestärkt werden wird.
Die UWV wird weiterhin unabhängig am Ball bleiben!
Der Wettbewerb um die Laga-Gestaltung ist entschieden.
Nach wie vor sind wir als einzige Fraktion von diesem Projekt in keiner Weise überzeugt.
Rund 20 Mio. € Steuergelder anlässlich der Laga, sowie Ewigkeits-Folgekosten in Höhe von ca. 550.000 € kommen auf die Bürger zu.
Schon jetzt ist absehbar, dass Zülpich im nächsten Jahr dem sogenannten Nothaushaltsrecht (HSK) unterliegt. Woher dann nach 2014 das Geld nehmen, um diese Anlagen zu pflegen und erhalten?
Wir werden die Planung in den folgenden Jahren kritisch begleiten.
Als erstes fiel uns die geänderte Parkplatz- und Zufahrtssituation auf, die zu einer nicht unerheblichen Belastung des Ortsteils Lövenich führen wird.
Wie sollen die laut Planung an Spitzentagen erwarteten 5376 Zu- und Abfahrten (672 /Stunde) für die Anwohner von Lövenich verträglich organisiert werden? (Siehe S. 64 der Bewerbung)
Außerdem sind von dem erhöhten Verkehrsaufkommen insbesondere Ülpenich und Dürscheven betroffen.
Mancher Bürger denkt da sicherlich: "Wie kann man das noch verhindern?"
Nach einer anstrengend Mainacht am Oberelvenicher Maibaum fand ich heute morgen die Mitteilung unseres Landesgartenbürgermeisters vor, dass auch die zuständigen NRW- Ministerien die Steuerzahler-Spendierhosen angezogen haben und die Laga 2014 mit 10,8 Mio. € unterstützen.
Diese Summe kann sich noch um rund 1,7 Mio. € erhöhen, wenn die schon eingeplanten -aber noch nicht gesicherten- privaten Fördermittel nicht zusammenkommen
Schon mehrmals wurde von der UWV kritisiert, dass der Museums-Eingang nicht erkennbar ist, keine Öffnungszeiten angegeben sind und die Türe insbesondere von älteren Leuten nur schlecht zu öffnen ist.
Das führt dazu, dass es für die Kassenaufsicht zum täglichen Fitness-Training gehört, zur Türe zu rennen, um eventuelle Besucher zurückzurufen und herein zu bitten.
Weiterhin ist zu beanstanden, dass die Platzgestaltung gelinde gesagt äußerst trist ist, von dem völlig unpassenden provisorischen Betonklotz in der Mitte, der wohl als Ständer für einige auf den ersten Blick völlig unverständliche Windspielzeuge dient ganz zu schweigen.
Wir wollten nicht bis 2014 und auf die Laga warten damit etwas passiert und haben in einer gemeinsamen Aktion mit dem SPD-Bürgermeister-Kandidaten, Serkan Lorenz und der Vorsitzenden der Grünen Angela Kalnins aufgezeigt, wie man mit kleinen Mitteln viel erreichen kann.
Im Rahmen einer Stellprobe mit einem knappen Dutzend passenden mediterranen Kübelpflanzen wurde der Vorplatz in eindrucksvoller Weise verschönert. Gesponsert und sachkundig durchgeführt wurde die ganze Aktion von einem namhaften Ülpenicher Baumschul-Pflanzen-Center.
Völlig unverständlich war dabei die Haltung der Museumsleitung, die eine nicht angemeldete Demonstration befürchtete sich in keiner Weise gesprächsbereit zeigte und das Ordnungsamt alarmierte. Seitens der Verwaltungsspitze sah man die Aktion eher positv, so dass sich dann der Platz im Grünen präsentieren konnte.
In der letzten Sitzung des Stadt-Entwicklungs-Ausschuss nahm UWV-Vorsitzender Gerd Müller noch einmal dazu Stellung und hofft, dass der aufgezeigten Anregung nun wirklich bald eine praktische Umsetzung folgt.
Ebenso erwarten wir, dass unserem Antrag nach freiem Eintritt für Zülpicher Bürger zur Förderung der Besucherfrequenz und des Bekanntheitsgrades des Römerbad-Museums bald gefolgt wird.
Schon wiederholt hatte der UWV-Fraktionsvorsitzende Gerd Müller auch den Bürgermeister darauf aufmerksam gemacht, dass die Anmutung des Museumseinganges und des Vorplatzes eher an ein Krematorium erinnert, als an ein bürgeroffenes Museum.
Dass diese riesige triste Fläche seit über einem Jahr ohne das geringste Grün ist, zeugt sicherlich nicht von dem richtigen Fingerspitzengefühl für eine Landesgartenschau.
Wir wollten nicht bis 2014 und auf die Laga warten damit etwas passiert. So ist aufgrund unserer Initiative Folgendes gelungen: In Zusammenarbeit mit einem namhaften Ülpenicher Gärtnereibetrieb sowie mit der SPD und den Grünen wird aufgezeigt, wie man mit kleinen Mitteln viel erreichen kann. Und das kostet die Zülpicher Bürger keinen einzigen Euro!
Wiederholt müssen auch von der Aufsicht Gäste herein gebeten werden, da diese vermuten, dass das Museum geschlossen ist. Sinnvollerweise findet man auch keine Öffnungszeiten an der Eingangstüre.
In der nächsten Ausgabe werden wir Ihnen das überraschende Ergebnis präsentieren.
Aufgrund unseres Artikels über die abgelehnten Unterstellmöglichkeiten für unsere Schulkinder am Adenauerplatz, erhielten wir eine große zustimmende Resonanz aus der Bevölkerung.
Man kann sich schon fragen, ob seitens der Stadt und des Bürgermeisters zu wenig für Kinder und Jugendliche getan wird. Unterstützt wird dieser Eindruck durch die jüngste kinderfeindliche Entscheidung des Bürgermeisters.
Wie wir letzte Woche ausschließlich aus der Presse erfahren mussten - auch der Rat der Stadt Zülpich wurde nicht unterrichtet - ist Folgendes passiert: Der Euskirchener Bürgermeister Friedl bot die, wegen des Abriss des Freibades, nicht mehr benötigte Riesen-Rutsche erst einmal seinem Zülpicher Amtskollegen an; dieser lehnte das Geschenk ab.
Leider erfuhren die Zülpicher Bürger nichts davon, denn sonst hätte Bergmann sicherlich viel Widerspruch für seine einsame Entscheidung geerntet.
Auf die gezielte Nachfrage des UWV-Fraktionsvorsitzenden Gerd Müller in der letzten Ratssitzung reagierte der Bürgermeister äußerst unwirsch.
Die Zülpicher Kinder hätten schon in diesem Sommer den See mit einer neuen Attraktion nutzen können. Übrigens den See hat die Stadt schon 2007 für ca. 1 Mio. € gekauft und bis heute nichts daran getan. Still ruht der See! Eigentlich schade, oder???
Mit geringen Mitteln hätte man für Zülpich schon jetzt und nicht erst 2014 eine Attraktion schaffen können.
Dieses Projekt hätte auf jeden Fall unsere Zustimmung gefunden, weil es eine kurzfristige preiswerte und nachhaltige Familienattraktion für Zülpich und die umliegenden Gemeinden gewesen wäre
Der Blankenheimer Bürgermeister handelte überlegter, unsere Kinder können nun im Sommer das ausgeschlagene Geschenk dort testen.
wie Ihnen bereits vorab mündlich mitgeteilt, beantragen wir zur Förderung der Besucherfrequenz und des Bekanntheitsgrades des Römerbad-Museums eine Veränderung der Preisgestaltung für Zülpicher Bürger. Diese sollten freien Eintritt erhalten.
Eine nähere Darlegung erfolgt in der Sitzung.
Als Beispiel führen wir einen Beschluss des Rates der Stadt Köln an, den Kölner Bürgern jeden Donnerstag freien Eintritt in die städtischen Museen zu gewähren.
Bitte setzen Sie dieses Thema auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Rates der Stadt Zülpich.
Soll die Konjunkturförderung in Zülpich im Neubau der Stadthalle versanden?
Dieses Geld, ca. 1 Mio €, und mindestens weitere 2 Mio €, die von der Stadt aufzubringen wären, würden wirkungslos versickern. Was, außer einer neuen Hülle, würde sich denn verändern? Nichts, wenn die Halle nicht endlich professionell geführt wird. Eine überwiegende Nutzung nur während der Karnevals-Session ist einfach viel zu wenig für eine solch große Investition.
Einem Neubau können wir nur zustimmen, wenn die Halle zum Nutzen der gesamten Bürgerschaft durch ein attraktives ganzjähriges Programm mit Leben gefüllt wird. Ein weiteres neues permanentes Zuschussgeschäft kann sich Zülpich nicht leisten!
Denn für die Konjunkturförderungsmittel es gibt auch genügend andere Verwendungsmöglichkeiten: von den lange geforderten Unterstellmöglichkeiten für die Schüler am Adenauerplatz über den Ausbau von Radwegen bis zur Förderung von Gemeinschaftshäusern in den Dörfern.
Immer wieder wundern sich Eltern, dass ihre Kinder völlig durchnässt nach Hause kommen, obwohl der Heimweg im "Dorf" nicht allzu weit ist.
Der eigentliche Grund ist der- auch in dieser Hinsicht- unbefriedigende Zustand des Schulbus-Zentrums Adenauerplatz.
Im Gegensatz zu sämtlichen öffentlichen Bushaltestellen, wo in letzter Zeit überall chice neue und sogar beleuchtete Wartehäuschen aufgestellt worden sind, befindet sich am Adenauer- Platz: Nichts dergleichen. Nach einem langen und harten Schultag müssen die Kinder nicht noch unbedingt bei Wind und Wetter ungeschützt auf den Bus warten!
Es sollten sich die Verantwortlichen einmal Gedanken machen, wie hier mit einfachen Mitteln Abhilfe zu schaffen ist, wo doch sonst so viel mehr Geld für diverse andere Zwecke ausgegeben wird, warum nicht einmal etwas Nützliches für das Wohl unserer Kinder?
Die UWV-Fraktion wird auch hier für Sie am Ball bleiben!
Wir bleiben am Ball! Nachgetreten!
Im vorletzten Amtsblatt Nr. 24. Ende November haben wir über die unbefriedigende Situation am Schulbuszentrum Adenauerplatz berichtet. Gegenstandspunkt unserer Kritik waren die fehlenden Unterstandsmöglichkeiten für die Schüler. Nach einem langen und harten Schultag müssen die Kinder bei Wind und Wetter ungeschützt auf den Bus warten!
Wir blieben am Ball und fragten in der letzten Struktur-Auschuss-Sitzung den Bürgermeister als Chef der Verwaltung, was diesbezüglich bereits geplant oder unternommen worden sei. Die Antwort hat uns dann schon sehr überrascht, nämlich dass der Bürgermeister unumwunden zugab es sei nichts geplant worden.
Also werden wir nun parallel zu diesem Artikel einen entsprechenden Antrag im zuständigen
o.g. Ausschuss stellen. Wir erwarten, dass dann endlich Bewegung in die Angelegenheit kommt.
Es kann doch nicht sein, dass hier keine kurzfristige Abhilfe zu schaffen ist, wo doch sonst so viel mehr Geld für diverse andere Zwecke ausgegeben wird, warum nicht einmal etwas Nützliches für das Wohle der Kinder unserer Stadt?
Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Jahr 2009 wünscht
Die Finanzen der Stadt Zülpich betreffen, jeden Bürger, denn es ist Ihr und unser aller Geld, über das im Haushalt entschieden wird.
Gerade jetzt in den Zeiten wo das Wort der "Finanzkrise" in aller Munde ist, macht es noch mehr Sinn, dem Bürger ein Mitspracherecht über die noch verfügbaren finanziellen Möglichkeiten einzuräumen.
Deshalb kümmern Sie sich um Ihr Geld, interessieren Sie sich, nehmen Sie Einsicht beim Kämmerer, denn der Haushalt ist keine Geheimwissenschaft, sondern steht natürlich jedem Bürger offen! Oder kommen Sie zu uns und bringen Ihre Ideen mit ein und entscheiden Sie mit; wir tagen montags 19.00 Uhr im Rathaus, weitere Infos und Kontaktaufnahme über www. UWV-Zuelpich.de
Denn leider haben auch wir bis jetzt vergeblich den Bürgermeister gebeten, zeitnah zur Einbringung des Haushaltes 2009 eine Informationsveranstaltung für alle Bürger zur Erläuterung des Zahlenwerkes durchzuführen.
Die UWV-Fraktion tritt immer für rechtzeitige und umfassende Information der Bürger ein.
Auch bei diesem Thema werden wir für Sie am Ball bleiben!
Ein schneller Internetzugang ist heute eigentlich so selbstverständlich wie fließend Wasser oder Strom. Der Bedarf ist daher naturgemäß sehr groß und für alle Bürger gerade auf dem Lande unumgänglich.
Schon im Herbst wurde der Bürgermeister auch von der UWV aufgefordert, sich endlich energisch um die Einführung des schnellen Internetzuganges DSL zu kümmern. Eine Vielzahl von Zülpicher Außenorten wird nämlich bis heute nicht entsprechend oder gar nicht versorgt.
Wie wir vor kurzem in der ersten Januarwoche durch Zufall erfahren haben, lag bereits im Oktober 2008 ein Angebot eines hiesigen Anbieters vor, aus dem hervorgeht, dass wegen neuer rechtlicher und technischer Vorraussetzungen schnelle DSL-Anschlüsse in den Problemgebieten möglich wären. Die Verwaltung war schon wesentlich früher über diese kurzfristige Versorgungsmöglichkeit informiert.
Die UWV-Fraktion fragt deshalb: Warum geschah bis jetzt nichts? Warum wurden diese Informationen im Schneckentempo weitergegeben? Was ist denn für den Bürger wichtig und was für den Chef der Verwaltung?
Die UWV-Fraktion tritt immer für rechtzeitige und umfassende Information der Bürger ein.
Auch bei diesem Thema werden wir für Sie am Ball bleiben!
In unserem letzten Artikel zum Jahreswechsel wiesen wir darauf hin, dass die Landesgartenschau unsere Stadt noch teuer zu stehen kommen wird. Diese Auffassung konnte der Bürgermeister auch bei der Einbringung des Haushaltes 2009 nicht widerlegen; im Gegenteil auch er malte für die nächsten Jahre dunkle Wolken an den finanziellen Horizont.
In diesem Zusammenhang stellt sich damit die Frage, ob die Gründung eines Fördervereines für die Laga nicht auch dazu dient, das absehbare finanzielle Desaster zu mildern?
Eine weitere Frage ist, ob das von der Bundesregierung geplante Konjunkturpaket wegen der einseitig auf die Laga ausgerichteten Planung und des damit bedingten engen finanziellen Spielraumes nicht an unserer Stadt vorbeiläuft?
Sollte man nicht lieber an Stelle von schnell verwelkenden Blumen besser in Zukunftsprojekte investieren? So z.B. ist unserer Meinung nach die bauliche Ausstattung unserer Schulen nach wie vor stark verbesserungswürdig
Die UWV-Fraktion wird auch hier für Sie am Ball bleiben!
Dieses Jahr wird politisch sehr ereignisreich, denn es stehen viele Wahlen an.
Geplant ist für den 07. Juni 2009 die Kommunalwahl gleichzeitig mit der Europawahl stattfinden zu lassen.
Die Bundestagswahl im Oktober wirft ja jetzt schon das übliche Parteiengezänk voraus.
Für uns als Unabhängige Wähler-Vereinigung ist jedoch die Kommunalwahl von besonderer Wichtigkeit, denn hier entscheiden Sie über unsere Fraktionsarbeit, wie zum Beispiel über das Thema Landesgartenschau.
Durch die Laga wird auch für Zülpich - selbst ohne internationale Finanzkrise - die Zukunft recht teuer werden! Diese kostspieligen Beschlüsse tragen wir bekanntlich als einzige Fraktion im Zülpicher Rat nicht mit. Denn genau dieses Geld wird uns Zülpichern an anderer Stelle noch schmerzhaft fehlen.
Wir wünschen alles Gute für 2009 und bleiben weiter am Ball!